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RSSPrint
Herzlich willkommen

Unabhängig von Glaube, Religion und/oder Weltanschauung und selbstverständlich unabhängig von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität. Wir laden ein zum Gespräch und zu den Veranstaltungen zum Thema Homosexualität und zu Themen queerer Lebensgestaltung.

Der Gesprächskreis begann seine Arbeit am 13. April 1982. Seitdem ermöglicht er Begegnung und Gespräch, setzt Impulse zur Integration und Gleichstellung homosexuell empfindender Menschen in Kirche und Gesellschaft. Der Gesprächskreis kämpft gegen Homophobie und Transphobie. Er befördert wissenschaftliche und kulturelle Auseinandersetzung zu Fragen menschlicher Sexualität und Geschlechtsidentität.

Wir treffen uns

• an jedem 2. Dienstag im Monat
• ab 18:30 Uhr Gesprächsmöglichkeit bei Tee, Kaffee, Keksen und Schmalzstullen
• um 19:30 Uhr Beginn des Themenabends (etwa 90 Minuten)
• hier im Gemeindesaal der Advent-Kirche, Eingang Danziger Straße 203 zwischen Kniprodestraße und Landsberger Allee

9. Oktober 2018 - 18:30 Uhr

»Sonntagskind« Charlotte von Mahlsdorf

Ein Dokumentarfilm und Gespräch mit Carmen Bärwaldt (Regisseurin) und Thomas Ballschmieter (Cutter).

Wir erinnern uns an Charlotte, sie war sehr oft unser Gast (Gast*) und mit dem Gesprächskreis sehr eng verbunden.
Siehe auch:
• Ganz normal anders – Auskünfte schwuler Männer von Jürgen Lemke, 1989 im DDR Aufbau-Verlag
• Ich bin meine eigene Frau. edition diá, Berlin 1992

13. November 2018
Prof. Dr. Morsch (1993 bis 2018 Direktor der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen)

Wiederholung seines Vortrages vom 28. Februar 2018 im Haus der Evangelischen Kirche Deutschland Berlin
Erinnerungen für die Zukunft - Die Gedenkstätte Sachsenhausen als Friedhof

Auf Friedhöfen zeigt sich das Verhältnis eines Ortes zu den vorhergehenden Generationen. Auf ihnen befindet sich die Versammlung derjenigen, die der Lebenswelt der Nachkommen ihr Gesicht gegeben haben. So sind sie einerseits Stätten des Geschichtsbewusstseins und andererseits Orte der Erinnerung für Verwandte und Bekannte. Darum sind die meisten Toten mit Namen und Lebenszeit anwesend.

In den Konzentrationslagern wurden von den Nationalsozialisten Menschen aus ganz Europa ermordet oder starben an den katastrophalen Lebensbedingungen. Auch die Erinnerung an die Opfer sollte ausgelöscht werden. So gibt es für die allermeisten Toten keinen individuellen Ruheort.

21. November 2018

11:00 Uhr - Feierliche Enthüllung der Gedenktafel

Vor der Immanuelkirche,  Immanuelkirchstraße 1a, 10405 Berlin, wird eine Gedenktafel für den Pf. Johannes Schwartzkopf und den homosexuellen Pfarrer Friedrich Klein, (eigentlich sollte hier stehen: Pfarrer im Ruhestand) an der Immanuelkirche, der wegen „widernatürlicher Unzucht“ mit einem anderen Mann nach § 175 StGB zu drei Jahren Haft verurteilt und unter Verlust seiner geistlichen Rechte und Bezüge aus dem kirchlichen Dienst entfernt worden.

Siehe auch: Immanuelgemeinde Berlin

11. Dezember 2018
Zur Adventfeier sind alle eingeladen!



Unsere traditionelle Feier zum Jahresausklang!

Auch 2019 geht es weiter, wir werden 37!
8. Januar 2019

[Aufbegehren] Bernd Gaiser & Peter Rausch

Das Private ist politisch. Und andersrum?
2 schwule Aktivisten aus West- und Ostberlin lesen, spielen Szenen & Geschichten aus dem schwulen Leben: Zwischen homosexueller Emanzipation und persönlichen Lebensgeschichten. Frei nach der gleichnamigen Theateraufführung.Zwischen Begehren und Aufbegehren.

12. Februar 2019
Holger Siemann liest aus Roman »Das Weiszheithaus«

2011 erbt Sven Gabbert unerwartet ein Mehrfamilienhaus im Prenzlauer Berg, Baujahr 1900 mit 30 Wohnungen: Das Weiszheithaus. Das Dachgeschoss beherbergt ein skurriles Archiv, in dem jemand jahrzehntelang nicht nur die Werke, Tagebücher, Manuskripte und Briefe des berühmten DDR-Schriftstellers Kurt Weiszheit gesammelt hat, sondern auch Fotos, amtliche Schreiben und andere Dokumente der unterschiedlichsten Hausbewohner.
Durch einen Unfall an den Rollstuhl gefesselt, bleibt Sven zur Ablenkung nur die Erforschung der Geschichte seines Hauses. Die scheinbar üppige Quellenlage erweist sich als Mahlstrom, denn Kurt Weiszheits Schriften sind wie Spiegelscherben, verschiedene Fassungen seiner Weiszheit-Geschichten widersprechen einander. Briefe, Tagebücher, Patientenakten, Reklameschilder und Mietbücher belegen oft das Gegenteil. Was ist wahr? Und was ist erfunden? Im Spiel mit Wirklichkeiten erzählt Sven anhand subjektiver Bruchstücke die Geschichte seines Berliner Mietshauses, der Erbauerfamilie Weiszheit und die der Bewohner.

Siehe auch: Das Weiszheithaus bei Prinz Eisenherz

Letzte Änderung am: 22.10.2018