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RSSPrint
Herzlich willkommen

Unabhängig von Glaube, Religion und/oder Weltanschauung und selbstverständlich unabhängig von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität. Wir laden ein zum Gespräch und zu den Veranstaltungen zum Thema Homosexualität und zu Themen queerer Lebensgestaltung.

Der Gesprächskreis begann seine Arbeit am 13. April 1982. Seitdem ermöglicht er Begegnung und Gespräch, setzt Impulse zur Integration und Gleichstellung homosexuell empfindender Menschen in Kirche und Gesellschaft. Der Gesprächskreis kämpft gegen Homophobie und Transphobie. Er befördert wissenschaftliche und kulturelle Auseinandersetzung zu Fragen menschlicher Sexualität und Geschlechtsidentität.

Wir treffen uns

• an jedem 2. Dienstag im Monat
• ab 18:30 Uhr Gesprächsmöglichkeit bei Tee, Kaffee, Keksen und Schmalzstullen
• um 19:30 Uhr Beginn des Themenabends (etwa 90 Minuten)
• hier im Gemeindesaal der Advent-Kirche, Eingang Danziger Straße 203 zwischen Kniprodestraße und Landsberger Allee

11. September 2018

Dr. Günter Grau: Zwischen Repression und Hoffnung auf Veränderung
Schwul und lesbisch leben in der Bundesrepublik 1949 bis 1969

Länger als ein Vierteljahrhundert nach Kriegsende sollte es dauern, bis schwule Männer in der Bundesrepublik wagten, die fortdauernde Verfolgung der Homosexualität öffentlich anzuprangern. Anhand neuer Forschungsergebnisse zeigt der Vortrag Dimensionen der öffentlichen Auseinandersetzungen um „Unsittlichkeit und Kulturverfall“ auf, fragt nach den Auswirkungen auf das Fremd- und Selbstbild von Schwulen und Lesben und vermittelt anhand von Auszügen aus Strafakten, aus zeitgenössischen Dokumentationen und Interviews mit Zeitzeugen ein facettenreiches Sittenbild der frühen Jahrzehnte der Bundesrepublik.

9. Oktober 2018 - 18:30 Uhr

»Sonntagskind« Charlotte von Mahlsdorf

Ein Dokumentarfilm und Gespräch mit Carmen Bärwaldt (Regisseurin) und Thomas Ballschmieter (Cutter).

Wir erinnern uns an Charlotte, sie war sehr oft unser Gast (Gast*) und mit dem Gesprächskreis sehr eng verbunden.
Siehe auch:
• Ganz normal anders – Auskünfte schwuler Männer von Jürgen Lemke, 1989 im DDR Aufbau-Verlag
• Ich bin meine eigene Frau. edition diá, Berlin 1992

13. November 2018

Prof. Dr. Morsch (1993 bis 2018 Direktor der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen)

Wiederholung seines Vortrages vom 28. Februar 2018 im Haus der Evangelischen Kirche Deutschland Berlin
Erinnerungen für die Zukunft - Die Gedenkstätte Sachsenhausen als Friedhof

Auf Friedhöfen zeigt sich das Verhältnis eines Ortes zu den vorhergehenden Generationen. Auf ihnen befindet sich die Versammlung derjenigen, die der Lebenswelt der Nachkommen ihr Gesicht gegeben haben. So sind sie einerseits Stätten des Geschichtsbewusstseins und andererseits Orte der Erinnerung für Verwandte und Bekannte. Darum sind die meisten Toten mit Namen und Lebenszeit anwesend.

In den Konzentrationslagern wurden von den Nationalsozialisten Menschen aus ganz Europa ermordet oder starben an den katastrophalen Lebensbedingungen. Auch die Erinnerung an die Opfer sollte ausgelöscht werden. So gibt es für die allermeisten Toten keinen individuellen Ruheort.

21. November 2018

11:00 Uhr - Feierliche Enthüllung der Gedenktafel

Vor der Immanuelkirche,  Immanuelkirchstraße 1a, 10405 Berlin, wird eine Gedenktafel für den Pf. Johannes Schwartzkopf und den homosexuellen Pfarrer Friedrich Klein, (eigentlich sollte hier stehen: Pfarrer im Ruhestand) an der Immanuelkirche, der wegen „widernatürlicher Unzucht“ mit einem anderen Mann nach § 175 StGB zu drei Jahren Haft verurteilt und unter Verlust seiner geistlichen Rechte und Bezüge aus dem kirchlichen Dienst entfernt worden.

Siehe auch: Immanuelgemeinde Berlin

11. Dezember 2018



Unsere traditionelle Feier zum Jahresausklang!

Letzte Änderung am: 17.08.2018