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RSSPrint
Herzlich willkommen

Unabhängig von Glaube, Religion und/oder Weltanschauung und selbstverständlich unabhängig von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität. Wir laden ein zum Gespräch und zu den Veranstaltungen zum Thema Homosexualität und zu Themen queerer Lebensgestaltung.

Der Gesprächskreis begann seine Arbeit am 13. April 1982. Seitdem ermöglicht er Begegnung und Gespräch, setzt Impulse zur Integration und Gleichstellung homosexuell empfindender Menschen in Kirche und Gesellschaft. Der Gesprächskreis kämpft gegen Homophobie und Transphobie. Er befördert wissenschaftliche und kulturelle Auseinandersetzung zu Fragen menschlicher Sexualität und Geschlechtsidentität.

Wir treffen uns

• an jedem 2. Dienstag im Monat
• ab 18:30 Uhr Gesprächsmöglichkeit bei Tee, Kaffee, Keksen und Schmalzstullen
• um 19:30 Uhr Beginn des Themenabends (etwa 90 Minuten)
• hier im Gemeindesaal der Advent-Kirche, Eingang Danziger Straße 203 zwischen Kniprodestraße und Landsberger Allee

11. Dezember 2018
Zur Adventfeier sind alle eingeladen!



Unsere traditionelle Feier zum Jahresausklang!

Auch 2019 geht es weiter, wir werden 37!
8. Januar 2019
[Aufbegehren] Bernd Gaiser & Peter Rausch

Das Private ist politisch. Und andersrum?
2 schwule Aktivisten aus West- und Ostberlin lesen, spielen Szenen & Geschichten aus dem schwulen Leben: Zwischen homosexueller Emanzipation und persönlichen Lebensgeschichten. Frei nach der gleichnamigen Theateraufführung.Zwischen Begehren und Aufbegehren.

12. Februar 2019
Holger Siemann liest aus seinem neuen Roman »Das Weiszheithaus«

2011 erbt Sven Gabbert unerwartet ein Mehrfamilienhaus im Prenzlauer Berg, Baujahr 1900 mit 30 Wohnungen: Das Weiszheithaus. Das Dachgeschoss beherbergt ein skurriles Archiv, in dem jemand jahrzehntelang nicht nur die Werke, Tagebücher, Manuskripte und Briefe des berühmten DDR-Schriftstellers Kurt Weiszheit gesammelt hat, sondern auch Fotos, amtliche Schreiben und andere Dokumente der unterschiedlichsten Hausbewohner.
Durch einen Unfall an den Rollstuhl gefesselt, bleibt Sven zur Ablenkung nur die Erforschung der Geschichte seines Hauses. Die scheinbar üppige Quellenlage erweist sich als Mahlstrom, denn Kurt Weiszheits Schriften sind wie Spiegelscherben, verschiedene Fassungen seiner Weiszheit-Geschichten widersprechen einander. Briefe, Tagebücher, Patientenakten, Reklameschilder und Mietbücher belegen oft das Gegenteil. Was ist wahr? Und was ist erfunden? Im Spiel mit Wirklichkeiten erzählt Sven anhand subjektiver Bruchstücke die Geschichte seines Berliner Mietshauses, der Erbauerfamilie Weiszheit und die der Bewohner.

Siehe auch: Das Weiszheithaus bei Prinz Eisenherz

12. März 2019
»Religion: Evangelisch – Protestanten im Konzentrationslager Sachsenhausen 1936-1945«

Dr. Ulrich Prehn:
»Opfer und Täter: Machtverhältnisse – Beziehungsgeflechte – Handlungsspielräume. Protestanten im Konzentrationslager Sachsenhausen 1936-1945«

Wir laden herzlich zu einer begleitenden Veranstaltung (Vortrag und Diskussion) mit dem Kurator der Ausstellung ein. Hier erfahren wir mehr über die Entstehung der Ausstellung und können einzelne Aspekte vertiefen. 

Bild: „‘illegale Morgenandacht`. Zwischen den norwegischen Blocks (jeden Morgen). Die deutschen Blockältesten setzten auch dem ein Ende.“ Es handelt sich um eine Zeichnung des norwegischen Häftlings Thorvald M. Davidsen, der von Dez. 1942 bis März 1945 im KZ Sachsenhausen inhaftiert war.

Quelle: Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

9. April 2019
Finissage zur Ausstellung »Religion: Evangelisch«

Ein offener Gesprächsabend zum Thema Erinnerungspolitik. Wir wollen über die Gedenk- und Erinnerungskultur an die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus, die Strafverfolgung im deutschen Reich, der DDR & BRD sprechen. Dabei bewegt uns auch das Schicksal des Pfarrers Friedrich Klein (Pfarrer an der Immanuelkirche), der 1943 wegen einer homosexuellen Beziehung nach §175 RStGB zu drei Jahren Haftstrafe verurteilt und aus dem kirchlichen Dienst entfernt wurde.

11. Mai 2019 - 14:00
»Kranzniederlegung im Gedenken an die homosexuellen Opfer – Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Seit 1989 laden wir aus Anlass des »Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus « (8. Mai 1945) zum Gedenken an die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus ein. In diesem Jahr werden wir an bisher unbekannte Namen und Biografien der Opfer aus Sachsenhausen, Ravensbrück und den Euthanasieanstalten Bernburg und Pirna-Sonnenstein erinnern.

Ort: Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus auf dem Zellenbaugelände

Letzte Änderung am: 07.12.2018