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Gesprächskreis Homosexualität (GKHS)

Wir laden ein:

  • Alle Menschen, die am Thema Homosexualität interessiert sind oder Interesse an einem der angebotenen Themen haben. Alle sind herzlich willkommen, unabhängig von Glaube; Religion und/oder Weltanschauung.
  • in thematischen Veranstaltungen und Gesprächen vorrangig Fragen und Probleme homosexuell empfindender Menschen zu behandeln,
  • die schwule und lesbische Emanzipation zu fördern,
  • Impulse zu geben für die Integration homosexuell empfindender Menschen in eine Kirche und Gesellschaft ohne Antihomosexualität, in der ihre Lebensformen gleichberechtigt geachtet und gefördert werden,
  • Möglichkeiten zu Begegnungen und Gesprächen zu schaffen.

Der Gesprächskreis Homosexualität trifft sich jeden 2. Dienstag im Monat ab 18:30 Uhr  mit Gesprächsmöglichkeiten bei Tee, Kaffee, Keksen und Schmalzstullen, der thematische Abend mit Vortrag, Film, … beginnt um 19:30 Uhr im Gemeindesaal der Advent-Kirche, Danziger Straße 201/203, 10407 Berlin-Prenzlauer Berg.

Ansprechpartner:
Lothar Dönitz
E-Mail: lothar.doenitz@advent-zachaeus.de


Unser Programm bis August 2016

 

14. Mai 2016 – 14:00 Uhr: Kranzniederlegung & Ehrung der schwulen Opfer des Nationalsozialismus
Totgeschlagen - Totgeschwiegen - Den homosexuellen Opfern des Nationalsozialismus

Unsere traditionelle Kranzniederlegung (seit dem 6. Mai 1989) - Im Gedenken an den 71. Jahrestag der Befreiung (8. Mai 1945).
Wir gedenken in diesem Jahr auch der homosexuellen Opfer des Männerlagers im KZ Ravensbrück und der schwulen Männer, die von Sachsenhausen in die Tötungsanstalten Bernburg und Pirna Sonnenstein verlegt und dort ermordet wurden.

Ort: Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, Oranienburg, Gelände des Zellenbaus


14. Juni 2016: Friedrich Kröhnke: Ende der Fuchsjagd (Neuerscheinung)

»Köln — Vineta Berlin — Ost–West — Der Kröhnke — Siams Provinzen — Ende der Fuchsjagd«: 
Neu gruppiert zu einem biografisch-thematischen Reigen enthält der Band rund 60 kleinere Erzählungen und Skizzen Friedrich Kröhnkes aus den Sammelbänden «Knabenkönig mit halber Stelle», «Leporello» und «Dieser Berliner Sommer» sowie einige später in Zeitschriften gedruckte und bisher unveröffentlichte Texte. 
Mit einer Hommage von Christoph Geiser: »Friz in Thun. Ein Staatsbesuch«
»Die besten dieser Skizzen sind lyrische Notate, Gedichte, eigentlich Gedichte in Prosa.« (Martin Ripkens) 


12. Juli 2016: Jens Dobler: All meine Transen
Jens Dobler öffnet sein Schatzkästlein und präsentiert erstmals seine Sammlung: Die Geschichte der Travestie anhand von Künstler*Postkarten (Gender_Cards).
Im Zeitalter vor Facebook ließen die Künstler Karten mit ihrem Bild drucken, die als Ansichtskarten verschickt werden konnten. Davon machten auch die Damen- und Herrendarsteller ausgiebig Gebrauch. Auf unterhaltsame Weise wird anhand dieser einzigartigen Karten die Geschichte der Travestie nachvollzogen. Ein Sehvergnügen!

 


9. August 2016: Sommerfest im Hofgarten


Vorschau

13. September 2016: Christoph Geiser: Da bewegt sich nichts mehr
Er sei zufällig in der Nähe dreier Morde gewesen, schreibt er: Beängstigend dreht sich alles mäanderhaft in seinem Kopf, die Mörder, die Täter, die Opfer, die Polizisten, die Medien, und wie in einer Waschmaschine werden die Kontrahenten, die Einzelteile, die Details, die Waffen, die Schatten, die Bars durcheinander gewirbelt. Und er? Der Geiser? Kann er das in seinem Gehirn zusammen- oder auseinanderhalten? Man zweifelt, als Zeuge für eine einzige Wahrheit ist er sehr suspekt. Irrlichternd schreibt und schreitet er durch die Versatzstücke hilarisch, wunderbar schräg, drei wahre Morde, leider ein dreimaliges Vergnügen. (Clemens Klopfenstein) Christoph Geisers neuer Erzählband erschien im März 2016.

11. Oktober 2016: Volker Surmann – Mamma warum sind hier nur Männer? Verkehrte Welt im Gay-Resort auf Sardinien: Hotelier Helmer Klotz, selbst schwul, verachtet seine homosexuelle Klientel aus tiefstem Herzen. Dann gewährt er in einer Notsituation Ilka, einer frisch verlassenen Mutter mit ihren zwei Kindern, Unterkunft. Damit treffen zwei Welten aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein können. Denn auf eine Konfrontation mit so viel Heterosexualität sind Helmers Hotelgäste nicht vorbereitet, die aufgeweckte Kleinfamilie stiftet ordentlich Unruhe und Chaos. Und doch sind es am Ende ausgerechnet die von der Liebe enttäuschte Heterofrau und ihre Kinder, die dem bärbeißigen Hotelchef vor Augen führen, dass es unter Homosexuellen durchaus auch liebenswerte Exemplare gibt.

8. November 2016: »Russischer Abend« mit Gabriel Wolkenfeld & Andreas Strohfeldt
Andreas Wolkenfeld liest aus seinem Roman »Wir Propagandisten« und Andreas Strohfeldt zeigt uns seinen Kurzfilm »Trifonov - Dichter und Rebell«

13. Dezember 2016: Adventsfeier

Seit mehr als 30 Jahren gibt es den Gesprächskreis Homosexualität. Seit 1987 sind wir in der Advent-Zachäus-Kirchengemeinde zu Hause.