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RSSPrint
Herzlich willkommen

Unabhängig von Glaube, Religion und/oder Weltanschauung und selbstverständlich unabhängig von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität. Wir laden ein zum Gespräch und zu den Veranstaltungen zum Thema Homosexualität und zu Themen queerer Lebensgestaltung.

Der Gesprächskreis begann seine Arbeit am 13. April 1982. Seitdem ermöglicht er Begegnung und Gespräch, setzt Impulse zur Integration und Gleichstellung homosexuell empfindender Menschen in Kirche und Gesellschaft. Der Gesprächskreis kämpft gegen Homophobie und Transphobie. Er befördert wissenschaftliche und kulturelle Auseinandersetzung zu Fragen menschlicher Sexualität und Geschlechtsidentität.

Wir treffen uns

• an jedem 2. Dienstag im Monat
• ab 18:30 Uhr Gesprächsmöglichkeit bei Tee, Kaffee, Keksen und Schmalzstullen
• um 19:30 Uhr Beginn des Themenabends (etwa 90 Minuten)
• hier im Gemeindesaal der Advent-Kirche, Eingang Danziger Straße 203 zwischen Kniprodestraße und Landsberger Allee

35/30 »35 Jahre Gesprächskreis/30 Jahre zu Hause in der Adventgemeinde«

35 Jahre Gesprächskreis HomosexualitätKaum zu glauben, aber am 8. Januar 2017 jährt sich der 35. Jahrestag der für uns so wichtigen Tagung der Ev. Akademie Berlin-Brandenburg (DDR). 

Thema: »Kann man darüber sprechen? – Homosexualität als Frage an Theologie und Gemeinde« 

Das war gewissermaßen die Geburtsstunde unseres Gesprächskreises, nach dieser Tagung trafen sich Interessierte am 13. April 1982 in den Räumen der Evangelischen Akademie. Dr. Manfred Punge informierte über das Echo der Akademie-Veranstaltung. Viele der Teilnehmer wollten die Fragen aufgreifen und die Gespräche fortsetzen. Seit 1987 sind wir in der Adventgemeinde zu Hause.

Programm Mai bis August 2017

Hier kannst du das aktuelle Programm lesen oder downloaden.


13. Juni 2017

»Was wissen Berliner über Homosexualität« - Eine Schüler_innen Umfrage des Herder-Gymanasium Berlin.

Darüber spricht man nicht? Schüler wollten von Passanten wissen, was sie über die Verfolgung der Homosexuellen in der Nazizeit wissen- und haben ein Video produziert. Die Schüler der elften Klasse des Grundkurses Geschichte am Herder-Gymnasium in Charlottenburg haben mit der Kamera auf der Straße Menschen zum Thema Homosexualität und Nationalsozialismus befragt und teilweise ganz erstaunliche Antworten bekommen. Aus den fünf Stunden Video- und Tonmaterial produzierten sie einen Kurzfilm mit dem Titel »Darüber spricht man DOCH! – Homosexuell verfolgte Männer während der Zeit des Nationalsozialismus«

11. Juli 2017

Manfred Herzers etwas anderer Beitrag zur 100. Geburtstagsfeier von Johannes Bobrowski

Das bisexuelle Paar: Johannes Bobrowski und Hubert Fichte

Der Dichter Johannes Bobrowski schuf seine Beiträge zur Weltliteratur seit 1952 in seinem Haus im Köpenicker Ortsteil Friedrichshagen.  Bis zu seinem frühen Tod 1965 erschienen etwa gleichzeitig in der BRD und in der DDR 3 Gedichtbände, 2 Romane und einige Erzählungen. Sein westdeutscher Freund und Sexualpartner Hubert Fichte nannte sich selbst und ihn "zwei bisexuelle Literaten im geteilten Deutschland". 

8. August 2017

Ab 18:30 Uhr  »Unser traditionelles Sommerfest«

Wie jedes Jahr wird uns der Holzkohlegrill einheizen und sommerliche Unterhaltungsmu- sik zum Tanz aufspielen. Eine Grundversorgung mit Grillgut wird vorbereitet, dazu ein Blech Pflaumenkuchen und ein Kasten Pilsener. Weitere Zutaten für die Festtafel bitte mitbringen.

12. September 2017

Volker Surmann »Bloßmenschen«

Volker Surmann - BloßmenschenJeder kennt sie: diese Situationen, wo aus Offenheit Entblößung wird; wo die Wirklichkeit auf dem schmalen Grat zwischen Scham und Fremdscham balanciert; sich unvermittelt Wurmlöcher zum Wahnsinn auftun und das Universum für einen kurzen Moment den Atem anhält. Menschen wie du und ich gestehen plötzlich in vollen Zügen verblüffende Intimitäten. In der Sauna lassen die Gespräche tiefer blicken als die nackten Leiber. Allerorten, und in einer Stadt wie Berlin erst recht, hängt solcherlei Bloßmenschen kompromittierendes Material öffentlich zum Hirn raus. Und eins kann der Satiriker, Lesebühnenautor und Poetry-Slammer Volker Surmann in solchen Momenten gar nicht: wegschauen. Präzise, süffisant und mit einer gehörigen Portion Selbstironie präsentiert er seine Geschichten zum Schämen.

Volker Surmann (geboren 1972) ist Autor, Satiriker, Verleger und Exil-Ostwestfale in Ostberlin. Er veröffentlichte Romane, Kurzgeschichten und Anthologien, schreibt für Titanic, Siegessäule, die taz-Wahrheit und andere Printmedien, liest bei der Berliner Lesebühne "Brauseboys" und tritt bei Poetry Slams im gesamten deutschsprachigen Raum auf. Im Satyr Verlag gab er zuletzt die Anthologie "Ist das jetzt Satire oder was?" mit heraus, 2015 erschien sein 3. Roman "Mami, warum sind hier nur Männer?" bei Goldmann.

Volker Surmann (geboren 1972) ist Autor, Satiriker, Verleger und Exil-Ostwestfale in Ostberlin. Er veröffentlichte Romane, Kurzgeschichten und Anthologien, schreibt für Titanic, Siegessäule, die taz-Wahrheit und andere Printmedien, liest bei der Berliner Lesebühne "Brauseboys" und tritt bei Poetry Slams im gesamten deutschsprachigen Raum auf. Im Satyr Verlag gab er zuletzt die Anthologie "Ist das jetzt Satire oder was?" mit heraus, 2015 erschien sein 3. Roman "Mami, warum sind hier nur Männer?" bei Goldmann.

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